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Wäldi zieht an

Intakte Natur und prächtige Sicht auf die Alpen: Die 1050 Einwohner der Seerückengemeinde Wäldi leben an einem Ort mit viel Ausstrahlungskraft.

Ortstafel
Seerückengemeinde Wäldi: viel Natur und Alpenblick. (Bild: Uwe Kurle)

Was haben das Conny-Land und die SRF-Moderatorin Mona Vetsch gemeinsam? Beide sind weitherum bekannt – und haben ihre Wurzeln in der Gemeinde Wäldi. 1995 aus den vier Ortsgemeinden Engwilen, Lipperswil, Sonterswil und Wäldi sowie Gunterswilen, Hattenhausen und Hefenhausen gebildet, glänzt Wäldi mit viel Natur und touristischen Höhepunkten. Der Freizeitpark in Lipperswil ist bis in den süddeutschen Raum ein Begriff und verfügt über eine eigene Postautohaltestelle.

Golfer sorgen für Arbeit

Wichtig für die Gemeinde sind die zahlreichen Landwirtschafts- und KMU-Betriebe. Weitere Arbeitsplätze bieten der Golfplatz und das 2010 eröffnete Wellnesshotel Golfpanorama in Lipperswil. Bei Hohenrain, auf dem Kamm des Seerückens, entsteht ein neuer Anziehungspunkt: Mit einer Höhe von 38 Metern wird der Napoleonturm eine unvergleichliche Sicht auf Bodensee und Alpen ermöglichen. Gemeindepräsident Adrian König ist stolz auf die Entwicklung seiner Gemeinde. Geschätzt werden die beiden Buslinien, welche die Gemeinde mit dem Thurtal und der Seeregion verbinden. Die Busse verkehren regelmässig von der Bahnstation Müllheim-Wigoltingen nach Ermatingen sowie von Weinfelden nach Tägerwilen.

Eigenständigkeit erhalten

«Natürlich sind die meisten hier motorisiert. Aber vor allem Schüler und Jugendliche sind auf das Postauto angewiesen», betont König. Der Fahrplanwechsel 2019 bringt dem Thurgau einen Angebotsausbau sowie ein neues Fahrplanregime. Damit ändern sich in Wäldi die Fahrzeiten und Routen der Busse. Gemäss Verkehrskonzept sollen künftig Tourismusziele wie Conny-Land und Arenenberg verstärkt bedient werden. König setzt sich dafür ein, dass die Anliegen von Wäldi dabei nicht unter die Räder kommen. Er ist es gewohnt, dass sich die Landgemeinde intensiv für ihre Interessen einsetzen muss: «Wir sind offen für Zusammenarbeit, möchten aber unsere Eigenständigkeit so lange wie möglich erhalten.»
www.waeldi.ch

(Text: Florian Stöckli)