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Ostwind schlägt Brücke nach Schaffhausen

Vor 15 Jahren gründeten vier Ostschweizer Kantone den Tarifverbund Ostwind. Der flächenmässig grösste Tarifverbund der Schweiz wächst weiter.

Ab dem 10. Dezember gehört der Rheinfall zum Ostwind-Gebiet.

«Schaffhausen passt gut zu uns», sagt Ostwind-Geschäftsführer Werner Thurnheer. Am 10. Dezember stösst der nördlichste Kanton der Schweiz zum Tarifverbund dazu. Wie die anderen Ostschweizer Kantone spüre Schaffhausen die Anziehungskraft des Metropolitanraums Zürich. Das mache sich an einer grossen Anzahl Pendler bemerkbar. Die
Kooperation helfe dabei, den Tarifverbund effizienter zu betreiben und den Reisenden ein noch umfassenderes Angebot zur Verfügung zu stellen.

Sieben Kantone sind dabei
Für Reisende aus dem Thurgau heisst das konkret: Der Gültigkeitsbereich der Ostwind-Fahrkarten wie zum Beispiel der 9-Uhr-Tageskarte oder des digitalen «FAIRTIQ» wird
grösser. Schaffhausen ist der siebte Kanton, der dem Tarifverbund Ostwind angehört. Vor 15 Jahren haben Thurgau, St. Gallen und die beiden Appenzell Ostwind gegründet. Durch einheitliche Tarife sollte das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr vereinfacht und damit gefördert werden.

Über Grenzen hinaus
Seither ist das Streckennetz stetig gewachsen. Auch der Kanton Glarus und das Marchgebiet des Kantons Schwyz sind in der Zwischenzeit dazugestossen. Zudem bestehen Kooperationen über die Landesgrenzen hinaus – so zum Beispiel mit Liechtenstein, Vorarlberg und der Region Hegau-Bodensee. Schon vor der Erweiterung um Schaffhausen war Ostwind der grösste Tarifverbund der Schweiz. Und Ostwind baut seine Aktivitäten auch neben der Strecke aus: Seit diesem Sommer betreibt der Tarifverbund eine eigene Facebook-Seite. Darauf werden die Kunden über alles Wichtige informiert. Zudem werden regelmässig Wettbewerbe aufgeschaltet.

(Text: Cyrill Rüegger, Bild: Thurbo AG)